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Schwierige Saison mit Abstieg „bestraft“ |
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Der SK Bürs musste sich nach fünf Jahren in der 1. Landesklasse aus dieser wieder verabschieden und den schweren Gang in die 2. Landesklasse antreten. Eine turbulente Saison nahm schlussendlich ein „bitteres Ende“.
Begonnen hätte die Meisterschaft allerdings sehr verheißungsvoll. Mit einem fulminanten 4:1-Heimsieg gegen Hörbranz war das Team um den damaligen Trainer Werner Wegeler eindrucksvoll in die neue Spielzeit gestartet, doch bereits zwei Runden später wies man schon zehn Gegentreffer auf. Insgesamt konnte im Herbst nur noch gegen Schwarzenberg (1:0/4. Runde), Riefensberg (4:2/5. Runde), Ludesch (1:1/6. Runde), Langen (1:1/10. Runde) und Tisis (2:1/12. Runde) gepunktet werden, und so standen die Orange-schwarzen am Ende des Herbstes mit 14 Punkte auf dem zehnten Rang.
Trainerwechsel und andere „Kleinigkeiten“
Nachdem sich Spieler, Trainer und Vorstand mehr vom Herbst erwartet hatten, trennte sich der Verein von seinem Coach Wegeler – dem nochmals großer Dank entgegen gebracht werden muss – und versuchte mit Dzemo Neslanovic neuen Wind in das Team zu bekommen. Doch dieser half ergebnistechnisch nur wenig, am Ende standen im Frühjahr ein Sieg in der 21. Runde gegen Sulz (1:0) und ein Remis gegen Langen (1:1/23. Runde) zu Buche, was den letzten Tabellenplatz und den Abstieg in die zweite Landesklasse bedeutete.
Neben zahlreichen Veränderungen am Spielersektor gelang es aber trotz der Niederlagenserie zwischen der 13. und 20. Runde, sich anständig aus der Affäre zu ziehen. So war manch eine Niederlage äußerst Unglücklich (Schwarzenberg, Riefensberg, Fußach) oder auch unverdient (zB Ludesch, Tisis). Die Truppe war in diesen Spielen zumindest ebenbürtig und wurde am Ende mit dem Abstieg „bestraft“.
Nicht verkraften konnte die junge Mannschaft auch den Ausfall zahlreicher Stammspieler. So musste Christian Beck berufsbedingt die halbe Frühjahrssaison aussetzen, Daniel Hueller verpasste die letzten sieben Spiele komplett und Patrik Cavada verließ die Elf bereits im Winter in Richtung Vandans. Hinzu kam, dass aus beruflichen und schulischen Gründen viele junge aber auch arrivierte Spieler die Mannschaft im Frühjahr nicht mehr unterstützen konnten bzw den Großteil der Trainingseinheiten versäumten. So musste der Verein schlussendlich akzeptieren, dass der Gang eine Liga tiefer unumgänglich ist und war.
Mix aus Jung und „Alt“
In dieser Liga, die speziell für die junge Mannschaft um Thomas Schallert und Co dank der vielen Derbys eine äußerst reizvolle sein wird, will sich das Team zunächst etablieren und konsolidieren. Oberste Priorität hat der Einbau vieler junger, hoffnungsvoller Talente und deren kontinuierliche Heranführung an die erste Kampfmannschaft. Zudem wird die Neslanovic-Elf weiters gespickt von ein paar arrivierten Einsspielern wie zB Christoph Ganahl, die sich als Aufgabe gesteckt haben, die Jungen zu führen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Bereits am 6. Juli beginnt die Vorbereitung und am 7. August startet die erste Kampfmannschaft mit dem Cupspiel beim 1b-Team von Ludesch in die neue Saison. Das erste Meisterschaftsspiel steigt eine Woche später zu Hause gegen Lingenau.
Topsaison der anderen Teams
Mit einer eindrucksvollen Leistung beendenten das 1b-Team und beide Future-Teams die abgelaufene Saison. Das 1b hatte im Winter mit Trainerproblemen zu kämpfen. Didi Messner musste aus beruflichen Gründen absagen, Kapitän Arno Dietrich und Christian Rebernig übernahmen fortan das Kommando und führten die Junge Elf beinahe zum Titel und zum Aufstieg in die 4. Landesklasse. Die Meisterschaft holte am Schluss Ludesch 1b, doch mit Rang zwei und der knappen 2:3-Niederlage in der Relegation um den 4.-Landesklass-Aufstieg gegen Buch/Alberschwende konnte und ist der Verein und das Team mehr als nur zufrieden!
Future-Teams
Ebenfalls Rang zwei erreichte das Future-Team B um Kapitän Philipp Kahlhammer und den Vorjahrs-Torschützenkönig Ronny Kreyer. Die älteste Mannschaft im Verein und in der Liga musste sich nach einer spannenden und abwechslungsreichen Saison nur knapp dem verdienten Meister Raggal geschlagen geben. Platz zwei ist aber seit über sieben Jahren wieder das beste Ergebnis eines Bürser Zwei. Auch das Zweite FT zeigte tolle Leistungen. Nach einem etwas enttäuschenden Herbst, in der sich die Mannschaft aus Spielern aus Bürs und Nüziders zunächst finden musste, folgte ein fulminantes Frühjahr und Rang zwei (einen Zähler hinter Raggal) in der Frühjahrstabelle. Dank gilt den Trainern aus Bürs und Nüziders Karl Hajny und Stefan Spalt.
In der neue Saison wird das „ältere“ Future-Team nun nicht mehr an den Start gehen, die Spieler teilen sich auf die drei Kampfmannschaften auf und können mit ihrer Erfahrung sicher dem einen oder anderen Jungen hilfreiche Tipps geben.
Der Verein möchte sich an dieser Stelle bei allen Zuschauern, Gönnern und Sponsoren für die tolle Unterstützung während eines schwierigen Spieljahres recht Herzlich bedanken. Ohne diese wäre ein normaler Spielbetrieb gar nicht möglich. Dank auch an unseren Platzwart Toni, der trotz teils widrigsten Wetterbedingungen immer für tolle Platzverhältnisse gesorgt hat und auch einmal drei Spiele bei strömenden Regen durchführen lassen konnte.
Zu guter Letzt möchte sich der Verein beim Future-Team B bedanken, das zwei Jahre an der Spitze mitgespielt und sich nun aufgelöst hat. Die Mannschaft hat stets einen schönen Fußball gespielt und sich nun am „Zenit“ dazu entschlossen, den gemeinsamen Weg zu Ende zu gehen. Danke Jungs!
5. Juli 2010 (sn)
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