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Mit neuem Trainer zurück zum Erfolg |
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Wenn am Samstag um 17 Uhr der SV Satteins in Bürs gastiert, sitzt mit Berno Witwer ein Trainerneuling auf der Bank der Orange-schwarzen. Um 19 Uhr steigt das Spiel der 5. Landesklasse zwischen dem SK Bürs 1b und Thüringen 1b.
Es war eine „logische“ Lösung, dass mit Berno Witwer ein Trainer auf der Bürser Bank Platz nimmt, der zuvor noch keine Kampfmannschaft trainiert hat. Witwer, zuvor sechs Jahre Bürgermeister in Thüringen, coachte bisher Nachwuchsteams in seiner Heimatgemeinde sowie das Future-Team. „Berno ist ein Neueinsteiger, der sich im Trainergeschäft etablieren möchte und viel Ehrgeiz, Engagement und Motivation mit nach Bürs bringt“, kommentierte Thomas Schallert, sportlicher Leiter des SKB die Trainerverpflichtung. „Hinzu kommt, dass Witwer mit einer Bürserin verheiratet ist, somit ein großer Bezug zur Gemeinde besteht und er sicher viele Fans wieder auf den Fußballplatz lockt“, meinte etwa Thomas Grass, einstiger Star-Torhüter der Orange-schwarzen.
Hoffen auf Aufwärtstrend
Was in den Überlegungen bei Witwer sicher mit eine Rolle gespielt hat, ist zum einen die Tatsache, dass seine Söhne Aaron und Noah vor zwei Jahren noch für den SK höchst erfolgreich gespielt haben und er in der jetzigen Situation des Vereins nur gewinnen kann. Denn mit zwei Remis und vier Niederlagen nach sechs Spielen stehen die nunmehrigen Witwer-Schützlinge auf dem vorletzten Tabellenrang.
Am Samstag gastiert nun der SV Satteins in Bürs. Das Team von Trainer Herbert Peterl startete ebenfalls durchwachsen in die neue Saison, einem Sieg und zwei Unentschieden stehen drei Niederlagen gegenüber. Mit Tabellenplatz elf stehen auch die „Roten“ im hinteren Drittel. Zuletzt aber zeigte das Team Moral, und bog in der Nachspielzeit noch einen 1:3-Rückstand gegen Hittisau in ein 3:3 zurecht. Doch auf den Gegner wird in Bürs nicht geschaut, das besinnen auf die eigenen Stärken bzw das Auslöschen von stupiden Fehlern steht im Vordergrund. Die Mannschaft selber zeigte in der vergangenen Woche große Freude am Training von Witwer und schöpft neuen Mut. „Jetzt muss eine Serie gestartet werden, wir müssen einfach gewinnen. Das sind wir den Fans, dem neuen Trainer und vor allem uns selbst schuldig“, so der einhellige Tenor der Mannschaft. Im Hinblick auf das Restprogramm im Herbst sind drei Punkte fast Pflicht, der SK Bürs muss in der nächsten Woche nach Egg und dann folgen vier Heimspiele in Serie!
1b um Anschluss an Spitze
Ironie an der Trainerverpflichtung in der Kampfmannschaft ist sicher die Paarung der 5. Landesklasse im Anschluss an das Eins-Spiel um 19 Uhr. Denn mit Thüringen 1b kommt die Mannschaft aus Witwers Heimatort nach Bürs. Durchaus möglich, dass für die Gäste Noah Witwer aufläuft, der Sohn des Bürs-Coaches. In dieser Partie stehen die Vorzeichen etwas anders als in der ersten Mannschaft. Die Gastgeber benötigen einen Sieg um sich in den ersten Tabellenregionen zu etablieren und so ein ernstzunehmender Gegner im Kampf um den Meistertitel zu werden.
24. September 2010 (sn)
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