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Nur ein Sieg – 2010 Jahr der Enttäuschung Drucken
Der SK Bürs erlebte im Jahr 2010 nur eine Facette des Fußballs – die der Niederlagen und Rückschläge. Höhen waren quasi nicht vorhanden, man durchlief durchwegs das „Tal der Tränen“. Der absolute Tiefpunkt? Abstieg aus der 1. Landesklasse!

Alles begann nach dem 13. Spieltag in der abgelaufenen Saison. Der SK Bürs lag mit vier Siegen, zwei Unentschieden und sieben Niederlagen an zehnter Position der 1. Landesklasse und ging auf diesem zweistelligen Tabellenplatz in die Winterpause. In dieser trennten sich die Wege von Verein und Trainer Werner Wegeler und man hoffte auf Besserung. Darauf, mit einem neuen Trainer neuen Schwung in die Mannschaft zu bringen und schon einmal dagewesene Höhenflüge zu erleben.

Neslanovic folgt Wegeler nach

Doch weit gefehlt. Mit Dzemo Neslanovic wurde zu beginn der Vorbereitung ein alt Bekannter als Trainer präsentiert. Einer mit Erfahrung, der selbst schon Bundesligaluft geschnuppert hat und für die Admira aus Mödling in den siebziger Jahren auch einen Treffer in der höchsten österreichischen Spielklasse erzielte. Er sollte es richten, doch es gelang ihm nicht. Seine Bilanz: Aus 17 Spielen gelangen ihm nur ein Sieg und drei Remis – gesamt sechs Punkte. Dem gegenüber stehen 13 Niederlagen (Torverhältnis 13:42).

Den Abstieg aus der 1. Landesklasse konnte auch er nicht verhindern, doch es sollte bergauf gehen – wenn nicht in der 1. dann in der 2. Landesklasse. Bereits vor dem ersten Spiel hörte man vereinzelte Stimmen, die von Wiederaufstieg sprachen. Man vergaß dabei aber, dass mit Philipp Bischof, Mario Vonbank, Daniel Hueller, Mathias Nesler, Claudio Wachter, Christian Beck und zuvor schon Patrik Cavada teils „Kapazunder“ den Verein verließen, Spieler, die zu jeder Zeit im Stande waren, Spiele zu entscheiden. Doch die Angebote von höherklassigen Vereinen waren für diese zu verlockend. So musste mit einer abgespeckten und verjüngten Mannschaft die neue Saison in Angriff genommen werden. Und die brachte bis zum 13. Spieltag am 07. November 2010 nicht das, was man von ihr erhoffte – nämlich Erfolg.

Sportliche Leitung übernahm für zwei Spiele

Nach dem Spiel der laufenden Saison in Sulz, das mit 0:4 klar und verdient verloren ging, war schon eine gewisse „Müdigkeit“ bei Neslanovic zu spüren. Dem ganzen den Deckel aufgesetzt haben dann aber die Trainings danach. Er spüre nicht, dass die Mannschaft hinter ihm stehe und deshalb beende er nun die Arbeit beim SK Bürs, das sagte Neslanovic am 09. September. Und so „durfte“ Thomas Schallert in seiner Funktion als sportlicher Leider für zwei Spiele das Traineramt besetzen. Er schaffte es, „eine Flamme“ in der jungen Mannschaft zu entzünden, doch leider blieben auch ihm Erfolge verwehrt, gegen Bezau und in Raggal verließen die Orange-schwarzen zwei Mal als Verlierer den Platz.

Witwer folgte Schallert nach

Nach diesen zwei Spielen konnte mit Berno Witwer ein neuer Trainer verpflichtet werden. Ebenfalls ein alt Bekannter, spielten doch noch vor zwei Jahren seine Söhne Aaron und Noah im Dress des SK Bürs. Mit ihm kam Die Hoffnung, die bereits komplett verloren schien, zurück. Er erreichte, dass die Flamme, die Schallert entzündete, sich zu einem Feuer entfachte und der Spaß wieder zurück in die Mannschaft kehrte. Doch auch ihm blieben Siege verwehrt, immerhin erreichte er in sieben Spielen zumindest drei Remis bei einem Torverhältnis von 11:18.

Alles in Allem aber war das Jahr 2010 eines der enttäuschendsten Jahre des SK Bürs. Ein kurzer Blick auf die Gesamtstatistik spricht grauenhafte Bände: 26 Meisterschaftsspiele absolvierte der SK Bürs in diesem Jahr, nur einem Sieg und lediglich sechs Remis stehen ganze 19 Niederlagen gegenüber, Torverhältnis 24:64. Es ist der jungen und zu 100 Prozent ambitionierten Mannschaft um Kapitän Thomas Schallert und Trainer Berno Witwer zu wünschen, dass das „Tal der Tränen“ endlich durchlaufen ist und dass im Jahr 2011 neu durchgestartet und wieder zu neuen Höhenflügen und tollen Siegen angesetzt werden kann.
 
1b mit toller Saison

Ein tolles Jahr spielte hingegen das 1b-Team um Spielertrainer Arno Dietrich. Die „zweite Garde“ des SK Bürs verlor in der vergangenen Saison das Aufstiegs-Play-Off-Spiel gegen Mellau/Bizau nur knapp und „musste“ in der 5. Landesklasse bleiben. In der neuen Saison stehen die Jungs rund um die Routiniers Philipp Kahlhammer und Christian Rebernig auf dem hervorragenden dritten Zwischenrang. Sollte es in der bisherigen Tonart weitergehen, könnten auch der Titel und der damit verbundene Fix-Aufstieg eine durchaus lösbare Aufgabe sein.

Der SK Bürs möchte sich hiermit bei allen Fans, Zuschauern, Mitgliedern, Sponsoren und Gönnern für ihre Unterstützung in diesem schweren Jahr für den Verein aufs herzlichste Bedanken. Der Vorstand weiß, was er an all diesen Leuten hat, die in solch schweren Zeiten dennoch dem Verein die Treue halten und in ihn investieren. Ein herzliches „Vergelt´s Gott“!!!

Der SK Bürs wünscht allen nun eine angenehme und erholsame Winterpause, sollte es in dieser Neuigkeiten im Verein geben, werden wir sie natürlich schnellstmöglich darüber auf unserer Homepage informieren.

Wir wünschen ebenfalls eine geruhsame Adventszeit, Zeit für Freunde und Familie und besinnliche Weihnachten. Auf ein Wiedersehen im neuen Jahr!

19. November 2010 (sn)

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